Four Wins 1.2 — Vier gewinnt gegen eine Suchmaschine.
Four Wins ist Vier gewinnt für Android, iPhone, iPad und Mac. Der Gegner ist kein Sprachmodell und kein Zufallsgenerator, sondern eine Negamax-Suche mit Alpha-Beta-Schnitt, Zugsortierung von der Mitte nach außen und einer Transpositionstabelle. Auf der höchsten Stufe rechnet sie iterativ so tief, wie sie in 1,4 Sekunden schafft — auf dem leeren Brett rund dreizehn Halbzüge.
Die Suche läuft immer auf dem Gerät. Netzzugriff fordert die App nur für Partien gegen andere an, sie hat keine Konten, keine Werbung und keine Analysewerkzeuge. Die Spiellogik hat keine Abhängigkeiten von der Oberfläche — Kotlin unter Android, Swift auf iPhone, iPad und Mac — und wird auf beiden Seiten von Komponententests abgedeckt.
Eine App, zwei Codebasen. Die Apple-Fassung ist ein nativer Neubau in SwiftUI, keine Übertragung der Android-Oberfläche: dieselben Regeln, dieselben Texte, dieselben Hinweise. Wo sich die Plattformen unterscheiden, sagt dieses Handbuch es — etwa beim Farbschema Dynamisch und beim Knopf „App bewerten“. Statistik und Einstellungen gelten je Gerät und werden nicht abgeglichen.
Sieben Spalten, sechs Reihen, abwechselnd ein Stein. Der Stein fällt immer auf das unterste freie Feld der gewählten Spalte. Wer zuerst vier eigene Steine in eine Linie bringt — waagerecht, senkrecht oder diagonal — gewinnt die Partie. Ist das Brett voll und niemand hat eine Viererkette, endet die Partie unentschieden.
Du spielst standardmäßig die goldenen Steine und eröffnest. Mit der Option Maschine eröffnet übernimmt der Gegner den ersten Zug.
Antippen einer Spalte wirft den Stein ein. Eine volle Spalte nimmt nichts mehr an, und solange die Maschine rechnet, ist das Brett gesperrt — ein Tippen geht dann ins Leere, statt einen Zug zu verschlucken.
| Ring | Bedeutung |
|---|---|
| grün, durchgezogen | In dieser Spalte gewinnst du im nächsten Zug. |
| rot, gestrichelt | In dieser Spalte gewinnt die Maschine im nächsten Zug. |
| gold | Die Spalte des zuletzt gegebenen Tipps. |
Grün und Rot lassen sich mit der Option Bedrohungen zeigen abschalten. Der goldene Ring erscheint nur, nachdem du einen Tipp angefordert hast, und verschwindet mit dem nächsten Zug.
Unter dem Brett steht die Zugfolge als waagerecht scrollende Kette: je ein Stein in der Farbe des Ziehenden mit der Spaltennummer. Nach einer Niederlage lohnt der Blick dorthin — die Drohung entsteht meist zwei bis drei Züge vor dem Ende.
Vier Stufen stehen zur Wahl. Die Suchtiefe ist in Halbzügen angegeben; ein Halbzug ist der Zug einer Seite.
| Stufe | Suchtiefe | Zeitbudget | Absichtliche Fehler |
|---|---|---|---|
| Leicht | 2 Halbzüge | 0,12 s | 40 % der Züge |
| Mittel | 4 Halbzüge | 0,40 s | 10 % der Züge |
| Schwer | 7 Halbzüge | 0,70 s | keine |
| Unschlagbar | bis 14 Halbzüge, iterativ | 1,40 s | keine |
Absichtliche Fehler: Leicht und Mittel wählen mit der angegebenen Wahrscheinlichkeit nicht den besten, sondern einen anderen zulässigen Zug. Das macht sie schlagbar, ohne dass sie offensichtlich danebengreifen.
Die Stufe gilt sofort, auch für die laufende Partie. Für die Statistik zählt die Stufe, die beim Ende der Partie eingestellt war.
Über Gegner lässt sich die Maschine gegen einen zweiten Menschen tauschen. Beide setzen dann abwechselnd auf demselben Gerät: Spieler 1 spielt Gold, Spieler 2 spielt Stahl. Der Schalter Spieler 2 eröffnet dreht die Reihenfolge um.
Das Umschalten startet eine neue Partie — eine halb gegen die Maschine gespielte Stellung zu zweit fortzusetzen wäre weder das eine noch das andere. Die Auswahl der Spielstärke verschwindet, solange zu zweit gespielt wird; es gibt ja keine Maschine, die sie betreffen würde.
Kein Tipp, keine Statistik. Die Analyse der Maschine läge offen auf einem Bildschirm, auf den beide schauen — deshalb fehlt die Taste. Und die Statistik ist nach Spielstärke aufgeschlüsselt, die es gegen einen Menschen nicht gibt: Partien zu zweit werden nicht gezählt.
Zurücknehmen und Bedrohungsringe bleiben. Zurück nimmt zu zweit einen einzelnen Zug zurück, nicht zwei — es wartet ja keine Antwort der Maschine.
Zwei Menschen an zwei Geräten spielen dieselbe Partie. Auf dem Spielbildschirm unter Gegner auf Im Netz tippen: eine Seite legt eine Partie an und bekommt einen sechsstelligen Code, die andere tippt ihn unter Code ein und tritt bei. Wer angelegt hat, sitzt auf Platz 0 und eröffnet mit Gold.
Beide Seiten müssen nicht dieselbe Plattform haben: ein Android-Gerät und ein iPhone können gegeneinander spielen.
Es reisen nur die Züge. Die Stellung rechnet jedes Gerät selbst aus, und weil es bei Vier gewinnt keinen Zufall gibt, kommt dabei zwangsläufig dasselbe Brett heraus. Der Server kennt die Spielregeln nicht; er merkt sich die Zugfolge der laufenden Partie im Arbeitsspeicher und vergisst sie nach drei Stunden ohne Nutzung. Die Adresse ist fest eingebaut und nicht einstellbar — der Code trägt den Server nicht mit, zwei Leute mit verschiedenen Adressen fänden sich also nie.
Während einer Netzpartie sind Spielstärke, Tipp, Maschine eröffnet und Zurück ausgeblendet: die ersten drei gehören zur Maschine, die dabei nicht mitspielt, und ein zurückgenommener Zug bliebe bei der Gegenseite stehen. Netzpartien zählen nicht in die Statistik und werden beim Schliessen der App nicht gesichert.
Verlässt die Gegenseite die Partie — oder bricht ihre Verbindung länger ab —, geht es weiter: auf Platz 0 übernimmt die Maschine die freie Seite und die Stellung bleibt stehen, auf Platz 1 beginnt eine neue Partie, weil dort die Farben nicht stimmen.
Schlägt eine Spalte vor, markiert sie mit dem goldenen Ring und nennt den Grund:
Gespielt wird der Zug erst, wenn du die Spalte selbst antippst. Während die Maschine rechnet, ist der Tipp gesperrt. Im Modus Zwei Spieler erscheint die Taste gar nicht.
Nimmt deinen letzten Zug samt Antwort der Maschine zurück, sodass du in derselben Stellung wieder am Zug bist. Mehrfach anwendbar, bis zum Beginn der Partie. Während die Maschine rechnet, ist die Taste gesperrt. Zu zweit geht es einen einzelnen Zug zurück.
Leert das Brett. Eine abgebrochene Partie zählt nicht für die Statistik — gewertet wird nur, was zu Ende gespielt wird.
Gezählt wird jede beendete Partie gegen die Maschine auf diesem Gerät. Partien zu zweit bleiben aussen vor.
Die Zahlen liegen in einer privaten Einstellungsdatei der App und überstehen den Neustart. Statistik zurücksetzen löscht sie endgültig; aus der Schublade heraus fragt die App vorher nach.
Systemstandard folgt dem Dunkelmodus des Geräts. Hell und Dunkel gelten unabhängig davon. Die Wahl überlebt den Neustart.
Zehn Schemata: Gold (Vorgabe), Blau, Grün, Lila, Orange, Rot, Türkis, Pink, Grau und Dynamisch. Das Schema färbt Tasten, ausgewählte Chips, die Navigationsleiste und den Fortschrittsbalken.
Das Brett bleibt Gold gegen Stahl. Bei Blau oder Türkis hätten deine Steine sonst dieselbe Farbfamilie wie die der Maschine.
Dynamisch übernimmt die Farben des Hintergrundbilds (Material You) und steht ab Android 12 zur Verfügung, und zwar nur unter Android. Auf älteren Android-Geräten sowie auf iPhone, iPad und Mac erscheint der Eintrag nicht; die Apple-Fassung hat daher neun Schemata.
Systemstandard folgt der Gerätesprache und fällt auf Englisch zurück, wenn diese weder Deutsch noch Englisch ist. Deutsch und Englisch gelten unabhängig davon. Die Umschaltung wirkt sofort, ohne Neustart, und die laufende Partie bleibt erhalten.
Unter Android öffnet App bewerten den Play-Store-Eintrag; die Apple-Fassung bietet es an, sobald die App im App Store steht. Denselben Weg gibt es in der Hilfe unter Kontakt & Support, dort zusammen mit Feedback senden, App teilen und Einführung erneut zeigen.
Diese beiden Schalter stehen auf dem Spielbildschirm unter Werkzeuge, wo sie wirken:
Unten stehen drei Reiter: Home, Spielen und Einstellungen. Über die Taste mit den drei Strichen oben links öffnet sich die Schublade mit allen sechs Zielen — zusätzlich Statistik, Hilfe und Info — sowie drei Handgriffen: neues Spiel, Tipp geben und Statistik zurücksetzen.
Die Schublade öffnet nur über die Taste. Eine Wischgeste vom linken Rand würde mit dem waagerecht scrollenden Zugverlauf auf dem Brett kollidieren.
Der Spielstand hängt nicht am Bildschirm: ein Reiterwechsel mitten in der Partie verliert nichts, und die Maschine zieht auch dann zu Ende, wenn gerade die Statistik offen ist.
Er übersteht auch das Schließen der App. Gesichert wird die Zugfolge samt Spielstärke und Vorgaben; beim nächsten Start wird sie nachgespielt. Eine bereits gewertete Partie zählt dabei nicht ein zweites Mal.
Auf breiten Fenstern — Tablets, iPads, aufgeklappten Faltgeräten im Querformat und Mac-Fenstern — stehen Brett und Bedienfeld nebeneinander statt untereinander. Das Brett ist dabei in der Breite begrenzt: größer werden die Steine nicht besser treffbar.
Beim ersten Start läuft eine Einführung über fünf Seiten: Willkommen, der Spielablauf, die Ringe auf dem Brett, Tipp und Zurück, und die vier Spielstärken. Geblättert wird mit Weiter oder durch Wischen, Überspringen beendet sie sofort.
Die beiden mittleren Seiten zeigen kein gezeichnetes Bild, sondern ein echtes Brett mit einer Stellung, in der beide Seiten drohen. Die Ringe darauf sind nicht gemalt, sondern von der Spiellogik errechnet — was dort zu sehen ist, sieht man im Spiel unverändert wieder.
Einmal abgeschlossen, erscheint die Einführung nicht wieder. Über Hilfe › Einführung erneut zeigen lässt sie sich jederzeit zurückholen.
Four Wins nutzt das Netz, und zwar allein für Partien gegen andere: unter Android über die
Berechtigung INTERNET, auf dem Mac über die ausgehenden Verbindungen der Sandbox, auf
iPhone und iPad ohne jede Berechtigungsabfrage. Spielst du gegen die Maschine oder zu zweit,
sendet die App nichts. Eine weitere Berechtigung fragt sie
nicht. Gespeichert werden ausschließlich auf dem Gerät: die Statistik und
die Einstellungen für Design, Farbschema und Sprache. Beide verschwinden beim Deinstallieren.
Siehe die Datenschutzerklärung.
Fragen, Fehler und Wünsche gerne per E-Mail an agrauf67@gmail.com. Über Hilfe › Kontakt & Support › Feedback senden öffnet die App eine vorbereitete Mail mit der Versionsnummer im Betreff.
Im selben Abschnitt liegen „App bewerten“, das unter Android den Play-Store-Eintrag öffnet, und „App teilen“, das den Link über eine App deiner Wahl weitergibt — auf Apple-Geräten den Link zur Webseite, solange es keinen App-Store-Eintrag gibt.
Häufige Fragen beantwortet die Hilfeseite.